2014-10 Ölüdeniz

2014-10 wieder in Ölüdeniz

Im Oktober 2014 waren wir wieder in Ölüdeniz an der türkischen Ägäisküste zum Urlauben und Gleitschirmfliegen. Wir ein günstiges Eröffnungsangebot im Lykiaworld Sentido bekommen, das renoviert und umgestaltet wurde und nun ein 16Jahre plus Hotel ist, für alle Gäste, die Urlaub in Ruhe verbringen wollen oder Kinderschreie und lauter Animationsmusik.
Das Hotel ist sehr angenehm eingerichtet, durch all-inclusive kann
man jederzeit essen und trinken was man möchte, also nicht unbedingt was für die schlanke Linie 🙂 Im Wald zum Wasser hat man kleine Inseln der Ruhe geschaffen mit Hängematte und Tischen dabei, für die Getränke.

Wir fanden das sehr gelungen. Leider sind die Preise nach dem Eröffnungsangebot recht hoch geworden. Da muss man vlt einfach mal außerhalb der Saison auf Schnäppchen Jagd gehen. Für mich ist die Türkei derzeit aber kein Ziel mehr, auf Grund der Politischen Situation in diesem Land.

Zum Gleitschirm ist es etwas suboptimal, da man immer mit dem Taxi nach Ölüdeniz zu Gravity fahren muss, sofern man keinen Mietwagen hat oder die 3km nicht laufen möchte, die vor der Lykiaworld warten oder auch angefordert werden können aus dem Hotel.

Gravity organisierte bisher die Auffahrten auf den Babadag. Die neue Seilbahn hoch zum Startplatz ist nun in Betrieb, da ist die Frage, wie sich das Geschäft dort für die Fahrbetriebe entwickelt hat. Vielleicht hat ja jemand ein paar aktuelle Infos für mich und schickt mir eine eMail.

2014 musste ich also jedesmal nach Ölüdeniz mit dem Taxi fahren, da mir die 3km bei 40Grad einfach zu weit waren. Wäre eigentlich ein gutes Training gewesen, aber damals dachte ich da noch nicht so drüber nach 🙂 Man läuft da auch gute 40min. Für knapp 10Euro fuhr mich einer der Taxifahrer nach Ölüdeniz, gab mir seine Visitenkarte und wollte mich auch wieder zurück fahren, wenn ich Abends heim will. Bezahlen erst am Abend. Meine Freundin lief dann, wenn ich sagte ich starte zum letzten Flug, nach Ölüdeniz und wir gingen dort noch einen Cocktail trinken und flanierten durch die Stadt.

Ein Anruf beim Taxifahrer und kurze Zeit später fuhr uns dieser nach Hause. Für meine Freundin hatte er glaub ich nichts extra berechnet, bestand aber drauf, das ich ihn am nächsten Tag wieder anrufe 🙂
Ich glaube man nennt das Koppelgeschäfte. Aber er war nett und ich hatte kein Problem damit. So fuhr er uns einige mal in dieser schönen Urlaubswoche.

Die Flüge waren sehr angenehm, konnte zum Teil ans Ende der Lagune fliegen und dort noch ein wenig Höhe machen an den Felsen. Einzig das warten auf den richtigen Wind war manchmal nervig, immer wieder zogen mal Wolken vor den Startplatz, dann wurde es kalt und wenn es ein Loch gab, stürzten sich gleich alle in die Luft.
Und meine Landungen klappten immer noch nicht ganz so, wie ich wollte. Irgendwie saß mir mein Absturz noch in den Knochen.