2015-10 Fliegen in Ölüdeniz (Ägäis, Türkei)

Im Oktober 2015 waren wir nochmal in Ölüdeniz zum fliegen. Wie zu erwarten, hat man dort von der Flüchtlingskrise nichts gespürt, das Leben ging ganz normal seinen Gang.

Ich hatte dort einige schöne Flüge mit meinem Mistral4 und gewann wieder mehr Sicherheit bei Start und Landung. Es war aber immer noch nicht alles wie es sollte, spiralte immer mal wieder an und auch mal etwas länger, aber immer noch steckte mir
ein komisches Gefühl in den Knochen. Ich hatte meine alte Gelassenheit beim fliegen
noch nicht zurück. Trotz allem war es ein schöner Urlaub, mit schönen Tagen in der Sonne und am Meer, die wir genossen. Wir waren diesmal im SunCity, da wir mit unseren Freunden zusammen in einem Hotel sein wollten und das Sentido recht teuer war in demJahr. Das SunCity ist kein Vergleich zum Sentido, es waren viele Russen und Engländer dort, was aber kein Problem darstellte. Der Service war auch okay und bemüht, das Flair des Sentido hat das SunCity aber bei weitem nicht. Es ist ein All-Inc Hotel, in dem man ganz gut wohnen kann.

Zum Strand läuft man etwa 5-10min, zum Hotel eigenen Strand in der Lagune fährt regelmässig ein kostenloser Shuttle vorm Hotel, dessen Zeiten aber auch sehr gewöhnungsbedüftig sind. In die Lagune läuft man etwa 30min. vom Hotel. Zur Busabfahrt für die Gleitschirmflieger am Escape Gebäude an der Strandpromenade läuft man etwa 5min. Dies war mit ein Grund in das Hotel zu gehen, da man vom Sentido immer erst mit einem Taxi nach Ölüdeniz fahren musste oder man 40min gelaufen ist, mit dem Gepäck. Und für meine Freundin war es auch immer etwas umständlich.

Wie gesagt, der Urlaub in Ölüdeniz ist immer wieder schön und ich vermisse es auch,
aber wir sind mit der Politik der Erdogan Regierung nicht einverstanden und werden  daher vorerst nicht mehr in die Türkei fahren. Mir tun die Menschen leid, die dort vom Tourismus leben. Ich sage nicht, das die Politik falsch ist, das Land kann ja selbst entscheiden, welche Art Politik es macht. Aber mir steht es frei, nur in Länder zu fahren, deren Politik ich akzeptieren kann.
Die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo ich mein Geld ausgebe, habe ich noch.

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